Schulmeidendes Verhalten und Teilleistungsstörungen (LRS und RS)

Auf dem Online-Portal der Einbecker Morgenpost findet sich ein lesenswerter Artikel  zum Thema „Gründe für Schulmeidung finden und behandeln“ der sich umfangreich mit einem interessanten Vortrag von Alexander Tyka, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie aus Göttingen, befasst. Unter anderem sieht Tyka einen Zusammenhang zwischen schulmeidendem Verhalten und den Teilleistungsstörungen Lese-Rechtschreibstörung und Rechenstörung. Wichtig sei deshalb, die Lese-Rechtschreibstörung rechtzeitig zu erkennen, am besten Anfang/Mitte der zweiten Klasse, damit die Betroffenen eine effektive Therapie mit wissenschaftlich fundierten Behandlungskonzepten erhalten können. Darüber hinaus fordert er, die Kinder müssen eine verbundene Schrift mit "klaren Buchstaben" erlernen, und dies müsse auch trainiert werden. 

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Eine lesenswerte Reihe - Alles über AD(H)S

Bei der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung - kurz AD(H)S - gehen die Meinungen weit auseinander. Die einen sind der Ansicht, es sei eine Modeerscheinung und die Pharmaindustrie habe diese erfunden. Andere wiederum glauben, Erziehungsfehler seien die Ursache. Fakt ist jedoch, es gibt diese neurobiologische Entwicklungsstörung tatsächlich. Betroffene und deren Familien haben nicht selten einen langen Leidensweg hinter sich oder befinden sich gar mittendrin. Dutzende unterschiedliche Meinungen und wohlmeinende Ratschläge zur Behandlung und zum Umgang mit Betroffenen verstören zusätzlich. Das Schweizer Elternmagazin "Fitz und Fränzi" hat in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Familienforschung in Freiburg eine lesenswerte und informative Reihe zu diesem Thema erstellt, die in einer elfteiligen Serie von September 2015 bis September 2016 erschienen ist. Die gesamte Reihe seht nun auf der Internetseite des Schweizer Elternmagazins zum Download zur Verfügung. 

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Autismus-Spektrum-Störung

Wir haben in unserer LRS-Praxis auch immer mal wieder ein Kind mit den erweiterten Diagnosen Asperger-Austismus oder Atypischer Autismus. Zu diesem Thema veranstalteten wir im Februar einen Tag mit Vorträgen und Diskussionen für uns und interessierte Eltern und Pädagogen. Unter anderem referierte Frau Dr. Karin Lesch, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Landkreis Miesbach, sehr anschaulich, mit welchen Beeinträchtigungen Kinder und Jugendliche mit diesem Störungsbild leben müssen und worauf das soziale Umfeld achten kann bzw. muss. Tatsächlich gelingt es der/dem Betroffenen selbst kaum, Wahrnehmung und Verhalten zu reflektieren. Insofern sollte das Umfeld informiert und geschult sein, um angemessen agieren und reagieren zu können.

Folgender Artikel beschreibt informativ

 

Fünf Dinge über Autismus, die häufig missverstanden werden.

 

(Anette Gampe / Dominic Wimmer)

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